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Eingewöhnung

Eingewöhnungskonzept

Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für jedes Kind ein neuer Lebensabschnitt.
Der Übergang aus der Familie, in die noch unbekannte Kindertageseinrichtung ist für ein Kind und seine Eltern eine große Herausforderung.
Aufregung, Unsicherheit, aber auch Vorfreude spielen in dieser Zeit eine große Rolle.
Häufig ist es die erste Trennung des Kindes von seinen  Eltern über einen längeren Zeitraum.

Viele neue Begebenheiten und Herausforderungen erfährt das Kind in dieser Zeit:

-
es lernt eine neue Umgebung kennen und sich darin zurechtzufinden
- es lernt sich eine gewisse Zeit von seinen Eltern zu trennen
- es lernt neue Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern aufzubauen
- es erschließt sich einen neuen Tagesablauf
- es macht sich mit noch fremden Ritualen vertraut und entwickelt selber Rituale, die den regelmäßigen Wechsel zwischen Tageseinrichtung und zu Hause begleiten
- es erlebt sich in einer neuen sozialen Rolle – findet einen festen Platz in einer Gruppe
- es begegnet Konflikten und lernt mit diesen umzugehen.


Das erste Kennenlernen in der Spielgruppe:

Schon bevor das Kind  in den Kindergarten kommt, laden wir Eltern und Kind, in der Regel ab Februar, 1x monatlich für 1,5 Stunden zu unserer Spielgruppe ein.
Eltern erhalten so die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Kind die Erzieherinnen, einige Kinder und die neue Umgebung kennen zu lernen. In diesem Rahmen findet gemeinsames Spiel, Singen und gelegentlich auch etwas Kreatives statt.

Jedes Kind ist anders:

Die Zeit ,die die anschließende Eingewöhnungsphase einnimmt, wird allein vom Kind vorgegeben.
Die Erfahrungen zeigen ,dass die Eingewöhnungszeit bei jedem Kind unterschiedlich verläuft. Damit sich das Kind langsam an den Tagesablauf im Kindergarten eingewöhnen kann, organisieren wir eine individuelle Ausgestaltung der Eingewöhnungszeit. Diese erfolgt nach Absprache mit Eltern und den entsprechenden Fachkräften der jeweiligen Gruppe, in der das Kind zukünftig betreut wird.

Während der Eingewöhnung durchläuft das Kind drei Phasen:

1.    Grundphase:
In der ersten Zeit begleitet ein Elternteil das Kind in den Kindergarten und bleibt  stundenweise mit dem Kind im Gruppenraum, während die Erzieherin behutsam Kontakt aufnimmt.

2.    Stabilisierungsphase:
In dieser Phase findet die erste Trennung statt und die Dauer der Trennungszeit wird langsam gesteigert. Ein Elternteil hält sich während dieser Zeit noch in der Einrichtung auf, damit die Erzieherin diesen bei Bedarf in die Gruppe holen kann.
Hierzu richten wir in der Eingewöhnungszeit ein Elterncafe im Flur ein. Hier können sich Eltern kennen lernen, sich über die Eingewöhnung ihrer Kinder austauschen und/oder einige, von uns zur Verfügung gestellte, Fachzeitschriften oder Fachbücher lesen.

3.    Schlussphase
: In dieser Phase hat sich das Kind an die neue Umgebung und an die Erzieherin gewöhnt. Die Eltern brauchen sich nicht mehr in der Einrichtung aufzuhalten, sind aber telefonisch jederzeit erreichbar. Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen , wenn sich das Kind im Gruppengeschehen eingefunden hat und sich von seiner Bezugserzieherin beschäftigen, ablenken und trösten lässt.

Ein paar kleine und hilfreiche Empfehlungen zur Eingewöhnungszeit:

-    Für das Kind ist es wichtig, dass es sich an festen Ritualen orientieren kann. Es kann daher hilfreich sein, solch ein Ritual zur Verabschiedung mit dem Kind individuell zu entwickeln und einzuüben.
-    Eltern sollten ihr Kind ernst nehmen und ihm die Abschiedssituation zutrauen.
Kinder können daran wachsen .Ein heimliches Verschwinden schafft nur  Verunsicherung , baut Ängste auf und ist aus pädagogischer Sicht nicht sinnvoll.
-    Kuscheltiere oder kleine Spielzeuge, die die Kinder  als emotionale Stütze und als kleinen Seelentröster gerne von zu Hause mitbringen, unterstützen die Eingewöhnung und sind herzlich willkommen.
-    In der Zeit der Eingewöhnung sollte es einen engen Austausch und einen offenen Umgang mit den Sorgen und Fragen von Eltern geben, denn nicht nur das Vertrauen der Kinder, sondern auch das Vertrauen der Eltern muss in dieser Zeit wachsen. Es ist Grundlage für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes.






















 

 
Familienzentrum STERNSCHNUPPE